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Erzpriester Hryhorij Matwijenko gestorben

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Die ukrainische orthodoxe Gemeinde in Düsseldorf teilt in tiefer Trauer mit, dass am 25. Dezember 2007 Erzpriester Hryhorij Matwijenko verstorben ist. Das Seelenamt in der Friedhofskapelle und die Beisetzung auf dem Werstener Friedhof wurde am 3. Januar 2008 von Mitrofor-Protopresbyter Anfir Ostaptschuk mit dem Segen des hochgeweihten Bischofs von Krateia Andrij, des leitenden Bischofs der Ukrainischen Orthodoxen Eparchie von Großbritannien und Westeuropa, unter Teilnahme von Familienangehörigen, Gemeindemitgliedern und zahlreichen Trauergästen vollzogen.

In den letzten Jahren nach dem Tode seiner Ehegattin Tatiana am 27.03.2004 lebte Vater Hryhorij im DRK-Altenheim in Düsseldorf. In den letzten Jahren seiner seelsorgerischen Tätigkeit war er Vorsteher der Gemeinde in Hamburg. Wegen der zunehmenden Verschlechterung seines Gesundheitszustandes und auf eigenen Wunsch wurde Vater Hryhorij im Februar 1992 von Erzbischof Anatolij (Neu Ulm), dem leitenden Bischof von Paris und Westeuropa, von seinen priesterlichen Pflichten befreit. Seit der Zeit lebte er mit seiner Ehegattin in Düsseldorf, dem Wohnsitz der Familien ihrer beiden Töchter Maria und Katharina.

Erzpriester Hryhorij Matwijenko wurde am 18. Dezember 1925 in Werchnja Samara, Gebiet Charkiw, geboren. Er hatte eine abgeschlossene Oberschulbildung und absolvierte ein dreijähriges Priesterseminar.

Am 25.05.1955 erhielt er die Priesterweihe in Ingolstadt und betreute zunächst die Gemeinden in Nürnberg, Amberg und Erlangen. Von 1960 bis 1971 betreute er die Gemeinden in Osnabrück, Hamburg, Lübeck und Oldenburg. Als Anfang Mai 1968 Vater Dmytro Wasylczuk, der die Gemeinden in Nordrhein-Westfalen betreute, infolge eines Autounfalls verstarb, wurde Vater Hryhorij von dem damaligen Metropoliten der UAOK Erzbischof Nikanor mit der Betreuung der verweisten Gemeinden in Düsseldorf-Wersten, Essen, Köln und Sennestadt-Bielefeld beauftragt.

Im Zeitraum von 1972 bis 1982 besuchte Vater Hryhorij auch die verweiste ukrainische orthodoxe Gemeinde im ostbelgischen Zwartberg, jetzt in der Nachbarstadt Genk mit ihrer neuerbauten Kirche zum heiligen Erzengel Michael. Im Jahre 1971 wurde er Gemeindevorsteher in Hamburg und betreute Osnabrück und weitere Gemeinden im norddeutschen Raum. Im Jahre 1983 wurde er von Erzbischof Anatolij mit der Betreuung der Gläubigen der UAOK in Schweden beauftragt.

Vater Hryhorij wurde im November 1970 von Erzbischof Orest (München ) in den Erzpriesterrang erhoben und erhielt alle einem Priester zustehenden Auszeichnungen. Im Januar 1986 wurde Vater Hryhorij mit einer Urkunde (Hramota) des Erzbischofs Anatolij mit dem Segen Seiner Seligkeit Metropolit der UAOKirche Mstyslaw (USA) das Schmuck-Brustkreuz mit Edelsteinbesatz in Anerkennung seiner "aufrichtigen und hingebungsvollen Tätigkeit zum Lobe Gottes und zum Wohle unserer Heiligen Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche" verliehen.

Erzpriester Hryhorij Matwijenko teilte das Schicksal von Tausenden von Flüchtlingen, die wegen ihrer religiösen, nationalen und politischen Überzeugungen verfolgt wurden, ihre Heimat verlassen und Zuflucht in der Freien Welt suchen mussten.

Wir werden den dahingeschiedenen Diener Gottes Hryhorij in gutem Gedenken bewahren und ihn in unsere Gebete einschließen.

Der Gemeindevorsteher
Mitrofor-Protopresbyter
Anfir Ostaptschuk

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