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Treffen der ukrainischen orthodoxen Jugend in Düsseldorf, 1968
(Nach "Ridna Cerkwa"– Ukrainisches Orthodoxes Kirchenblatt, Nr.75, 1968)

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Vom 1. bis 2. Juni 1968 fand in Düsseldorf ein Treffen der ukrainischen orthodoxen Jugend aus Norddeutschland statt.

Diese Veranstaltung verfolgte ein zweifaches Ziel: erstens - Gedenken des 50-jährigen Dornenweges der Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche und ihrer Märtyrer, zweitens - die religiöse Sensibilisierung der Jugend im Ausland und die Wahrung der kulturellen und geistigen Verbindung mit der Heimat.

Am Samstag, 1. Juni versammelten sich die Teilnehmer des Treffens und die Geistlichen vor der St. Nikolaus-Kirche in Wersten, hissten die Nationalfahne, sangen das Gebet für die Ukraine: "O Großer und Einziger Gott, bewahre unsere Ukraine..." und gingen danach zum Moleben-Gebet in die Kirche.

Nach dem Moleben versammelten sich die Teilnehmer im Saal neben der Kirche und Herr Anfir Ostaptschuk hielt ein Referat zum Thema "Die ukrainische Jugend im Ausland und die Jugendbewegung in der Ukraine". In einem der Versammlungsräume wurde eine Buchausstellung organisiert, vor allem von kirchlicher Literatur. Erzpriester Demyd Burko hielt eine Pressekonferenz mit deutschen Journalisten ab.

Am Nachmittag wurde das Treffen in einem größeren Saal im Gemeindehaus der Evangelischen St. Stephanus-Kirche fortgesetzt. Erzpriester Demyd Burko hielt das Hauptreferat "50 Jahre des Dornenweges der Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche".

Danach trug Herr Anfir Ostaptschuk das Referat von Prof. Dr. N. Polons’ka-Wasylenko "Die Geschichte der Ukrainischen Orthodoxen Kirche" in deutscher Übersetzung vor. Im Saal waren viele deutsche Gäste anwesend.

Abschließend sprach Herr Walter Harder zum Thema "Die deutsche protestantische Jugend im politischen Engagement".

Von den zahlreichen ukrainischen Rednern ist der Vorsitzende des Präsidiums der Festversammlung Dipl.-Ing. Georg Kowalczuk zu nennen. Er betonte die Notwendigkeit, die Liebe zur Heimat, zum eigenen Volk zu wahren, nach dessen orthodoxem Glauben und Traditionen zu leben, die Muttersprache zu pflegen, die Heimatkirche zu lieben, sich in einer Gemeinschaft zusammenzuschließen und für die erhabene Idee der Befreiung der Ukraine zu arbeiten. Am Schluss seiner Rede verlas G. Kowalczuk Resolutionsentwürfe, die einstimmig angenommen wurden und dazu bestimmt waren, die Öffentlichkeit dieses Gastlandes über die unterdrückte Ukraine und ihre Kirche zu informieren.

Die Abendstunden waren angefüllt mit Folkloredarbietungen der Jugend: mit ukrainischen Liedern, Rezitationen von Gedichten und Volkstänzen. Am Sonntag, dem 2. Juni, nahmen alle Teilnehmer des Treffens an der Hl. Liturgie in der St. Nikolaus-Kirche teil, die von den Priestern zelebriert wurde. Die Ortspresse berichtete über dieses Treffen und über die ukrainische orthodoxe Kirche.

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